Langlaufski – Winterspecial #2

Langlaufski – Winterspecial #2

Der Skilanglauf zählt heute zu den beliebtesten Wintersportarten, blickt jedoch auf eine sehr lange Geschichte zurück: Schon vor tausenden Jahren nutzten die Menschen schmale Bretter aus Holz, um sich damit schnell über verschneites Gelände bewegen zu können. Was damals vor allem funktionell war, ist heute vielmehr eine wunderbare Möglichkeit, sich fit zu halten und dabei herrliche Winterlandschaften zu genießen. Ehe es jedoch losgehen kann, müssen zunächst die richtigen Langlaufski gekauft werden. Neben klassischen Modellen und kurzen Loipen-Modellen gibt es inzwischen noch weitere Varianten, wie zum Beispiel Backcountry-Ski, Kombi-Ski oder auch Nordic Cruising Ski.

 

 

 

 

Worauf kommt es beim Kauf von Langlaufski grundsätzlich an?

Beim Kauf von Langlaufski ist es zunächst wichtig, sich darüber klar zu werden, welche Technik man ausüben möchte. Prinzipiell wird zwischen vier Grundarten unterschieden: Schuppen- oder Nowaxski sind mit einer speziellen Steigzone in der Mitte versehen, welche verhindert, nach hinten wegzurutschen. Diese Modelle sind ideal für klassischen Skilanglauf geeignet und richten sich außerdem an Einsteiger. Eine andere Variante für klassischen Langlauf sind außerdem Wachs-Ski. Diese müssen selbst gewachst werden und eignen sich eher für Fortgeschrittene. Der Skating-Langlaufski weist dagegen geringere Abmessungen auf und besitzt auch keine Steigzone. Eine weitere Variante stellt zudem der Allround-Ski dar, der sich sowohl zum Skating als auch für den klassischen Langlauf nutzen lässt.

 

 

 

 

So wählen Sie die richtige Länge bei Langlaufski aus

Ganz egal, für welche Variante Sie sich entscheiden – die wichtigsten Faktoren beim Kauf sind die eigene Körpergröße und das Körpergewicht. Klassische Langlaufski sollten über eine möglichst kräftige Vorspannung verfügen, damit der Langläufer bei einer ausgeglichenen Belastung lediglich mit den Gleitzonen den Schnee berührt. Wird das Körpergewicht auf eine Seite verlagert, muss der Ski sich auf dieser Seite durchdrücken – nur dann kann die Steigzone richtig greifen. Die ideale Länge ist dann gefunden, wenn der Ski die Körpergröße des Langläufers um etwa 20 bis 25 cm überschreitet. Die Breite sollte bei rund 45 mm liegen, wobei Anfänger besser breitere Modelle auswählen, da diese mehr Stabilität bieten. Diesbezüglich können Sie sich auch im Fachgeschäft beraten lassen und verschiedene Modelle ausprobieren, denn letzten Endes kommt es darauf an, sich mit seinen Langlaufski wohl zu fühlen – nur dann macht der Sport wirklich Spaß.

Skating-Ski und klassische Langlaufski – wo liegt der Unterschied?

Für den klassischen Langlauf geeignete Ski verfügen sowohl im vorderen als auch im hinteren Teil der Lauffläche über die spezielle Gleitzone, die sich unmittelbar unter der Bindung befinden und regelmäßig mit Gleitwachs bearbeitet werden müssen. Die Steigfläche muss dagegen mit Wachs behandelt werden. Eine speziellere Variante der klassischen Modelle sind sogenannte Schuppen: Sie verfügen über Schuppen, welche in die Steigzone integriert sind und das Gleitwachs ersetzen, da sie das Abstoßen vom Boden erleichtern. Skating-Ski sind dagegen deutlich kürzere Modelle aus steifem Material. Sie sind vollständig mit Gleitwachs behandelt und benötigen daher auch keine Steigzone.

Tourenski

Neben diesen beiden Grundvarianten gibt es natürlich noch weitere Bauarten, wie beispielsweise ein Nordic Cruising Langlaufski Set, ein Backcountry Langlaufski Set oder auch ein Kombi Langlaufski Set. Sie alle sind maximal so lang wie der Langläufer groß ist und eignen sich daher sehr gut für Anfänger. Ein kürzeres Langlaufski Set lässt sich allgemein einfacher handhaben als ein längeres Langlaufski Set, da es eine höhere Flexibilität aufweist. Für Einsteiger ebenfalls geeignet ist darüber hinaus ein Kombi Langlaufski Set, das eine Kombination aus Skating-Ski und klassischen Langlaufski darstellt und sich daher für beide Varianten eignet. Das Backcountry Langlaufski Set ist dagegen ideal dazu geeignet, um auch fernab der Piste unterwegs zu sein: Für das beliebte Tourengehen im Tiefschnee ist ein Tourenski Set ein zuverlässige Begleiter, da ein Tourenski Set aufgrund seiner geringen Abmessungen viel Flexibilität bietet. Selbstverständlich gibt es neben verschiedenen Varianten des Tourenski Set auch passende Langlaufski für Kinder im Handel – nehmen Sie sich Zeit, um die verschiedenen Modelle genau zu untersuchen, ehe Sie eine Entscheidung treffen.

 

 

 

 

Langlaufski Set, Tourenski Set und mehr – Weiteres nützliches Zubehör für Langlaufski

Mit dem Kauf der Langlaufski ist es natürlich noch nicht getan, denn ohne weiteres Zubehör kann man noch nicht starten. Eine beliebte Option ist, sich direkt für ein Langlaufski Set zu entscheiden. Das Wichtigste sind zunächst die Schuhe, die vor allem komfortabel sein sollten. Idealerweise werden die Füße perfekt vom Schuh umschlossen und sitzen relativ fest, jedoch dürfen sie dabei keinesfalls drücken. Einige Modelle können sogar auf die Ski angepasst werden.

Tourenski-Set

Über welche Bindung die Schuhe verfügen, spielt keine Rolle – viel entscheidender sind eine gute Passform und eine solide Verarbeitung. Dennoch wird zwischen verschiedenen Bindungssystemen unterschieden, die vor allem im Preis variieren können. Darauf sollte jedoch kein Wert gelegt werden, denn natürlich nützen weder die günstigsten noch die teuersten Schuhe recht wenig, wenn sie am Ende nicht richtig passen. Ein guter Tipp für Einsteiger ist, sich für die ersten Monate ein komplettes Langlaufski Set zu kaufen, das aus montierten Ski mit Bindungen besteht und darüber hinaus mit einem Stock und passenden Schuhen ausgestattet ist. Oft bekommt man ein komplettes Langlaufski Set bzw. Tourenski Set schon für weniger als 200 Euro.

Von besonderer Bedeutung ist bei der Zusammenstellung von einem Langlaufski Set oder Tourenski Set selbstverständlich auch die Kleidung: Weil der Skilanglauf selbst bei extremer Wetterlage ausgeführt werden kann, ist es essentiell, beim Langlaufski Set auf gut sitzende und vor allem wärmende Kleidung zu achten. Sie sollte wetterfest sein und genügend Bewegungsfreiheit bieten. In der Regel besteht Kleidung für Langläufer aus Microfaser, da das Material schnell trocknet und innen entstehende Feuchtigkeit zuverlässig nach außen leitet. Die meisten Menschen entscheiden sich für einen Zweiteiler für Langlaufski, der sich aus einer Skihose und einer Jacke zusammensetzt. Dem gegenüber steht der Einteiler, eine Art Overall, der besonders warm hält. Er bietet den Vorteil, dass er nicht verrutschen kann, was bei Jacken anders ist. Dafür muss er jedoch immer vollständig ausgezogen werden, wenn man beispielsweise die Toilette aufsucht. Ergänzt werden sollte das Outfit für das Langlaufski Set darüber hinaus mit passender Funktionsunterwäsche sowie mit Handschuhen, einer Skibrille und einer Mütze gegen die Kälte.

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